DIMOS STEPHANIDIS - Musikentstehung und Musikproduktion
Klavier – Komposition – Dichtung

Etwas über mich,*

Ich bin in Athen geboren. Dort studierte ich Klavier bei Mario Laskaris, einem Schüller von Alfred Cortot und Yvonne Lefébure.

Danach setzte ich meine Studien in Darmstadt fort bei Peter Schmalfuß (klavier),  Johannes G. Fritsch (Komposition),

Halina Cerny Stefanska (Chopin Meisterkurs Darmstadt) und Wilhelm Kempf (Beethoven Meisterkurs Positano, Italien).

Nach dem Studium begann ich meine Konzerttätigkeit im Raum Darmstadt – Heidelberg – Frankfurt.

Die Höhepunkte dieser Zeit waren die Aufführung des Klavierkonzerts a-moll op.54 von Robert Schumann, des Klavierkonzerts Nr.1 C-Dur op.15

von L.V.Beethoven und vor allem der Vortag aller Klaviersonaten von L.V.Beethoven in Darmstadt.

Es gab auch viele Klavierabende, einmal pro Monat, mit Schwerpunkten der Musik von L.v.Beethoven, W.A.Mozart, und R.Schumann. 

Ein weiteres Ereignis war meine freundschaftliche Beziehung mit dem Bessunger Kammerorchester Darmstadt und dem Leiter und Gründer

des Orchesters Jörg Mangelsdorf.  Durch diese fruchtbare Zusammenarbeit wurden mehrere Klavierkonzerte von W.A.Mozart sowie meine

eigenen ersten Kompositionen aufgeführt. 

Im Jahr 1990 begann meine Konzerttätigkeit in Japan. Das bedeutete eine große Veränderung in meinem Leben. Das Repertoire wurde massiv geändert

sowie auch der Klavierklang. Außerdem habe ich begonnen mehr zu komponieren. Die Anforderungen waren nämlich größer! Ich habe insgesamt in Japan über tausend Konzerte gegeben. Höhepunkte in dieser Zeit waren die Aufführung der Sonate Nr.2 von Sergei Rachmaninoff, der dritten und fünften Sonate von Alexander Scriabin und des späten Werks von Johannes Brahms. Es gab auch TV-Konzerte sowie Vorlesungen an der Tōkyō Geijutsu Daigaku.  Außerdem wurden mehrere Kompositionen uraufgeführt nicht nur in Japan, sondern auch in der U.S.A (Walt Disney Hall) in England (Royal Festival Hall), in Deutschland u.a. die Premiere der Oper „Ich sehe Dich in tausend Bildern“ im Gasteig München.

Im Jahr 2004 bekam ich in der U.S.A für mein Ballett „Blind Tears“ den „TOMOS“ Preis.  Dieser Preis wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele in Athen gestiftet.

In Japan begann ich auch zu unterrichten in Meisterklassen. Das bereitet mir bis heute großes Vergnügen!

Im Jahr 2000 habe ich begonnen mich intensiv mit dem Cembalo - Werk von J.S.Bach zu befassen. Bis dahin war die Musik des Meisters nur für die vier Wände meines Hauses bestimmt.

Ich wollte Bach nicht öffentlich auf dem Klavier spielen. Diese Arbeit mit dem Cembalo aber auch mit dem Clavichord dauert bis heute. Anfangs hatte ich die Idee das "Wohltemperierte Clavier" aufzunehmen. Aber das war für mich bei weitem nicht genug.

 Und so habe ich im laufe der Zeit praktisch das gesamte Werk des Meisters aufgenommen. Alles mit dem Cembalo und seltener mit dem Clavichord. Diese Zeit ist die härteste aber auch die aufregendste in meinem Leben. Es ist auch bedruckend heute zu sehen, wie weit wir Musiker aller Art, unter dem Niveau des großen J.S.Bach stehen. Daher wird aktuell, was Sokrates einst gesagt hat: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

*Eine detaillierte Biographie von mir wird noch gepostet